Völklingen, eine der größten Städte des Saarlandes, erstreckt sich an beiden Ufern der Saar und grenzt direkt an Frankreich. Umgeben von dem Waldgebiet Wardt und inmitten des Saartales unterteilen sich die insgesamt zehn Ortsteile Völklingens in ländliche Regionen und Wohnsiedlungen der Bergleute oder Stahlwerker, die in ansässigen Großunternehmen - wie der Saarstahl AG oder DSK Saarberg AG - angestellt sind.

Nach dem Zurückgang des Bergbaus kämpft Völklingen bis heute mit den Auswirkungen auf die Natur und den Lebenskomfort seiner Einwohner. Um dem negativen Image einer „hässlichen und unbelebten“ Innenstadt entgegenzuwirken, wurde bereits die Region um den Hafen saniert. Doch es erfordert weitere Anstrengungen um das gesamte Zentrum zu einem lebendigen Stadtmittelpunkt umzugestalten. Zu den interessanten Sehenswürdigkeiten Völklingens gehören vor allem historische Sakralbauten, wie die neobarocke Eligius-Kirche, die Versöhnungskirche oder der imposante „Wardtdom“ St. Paulius, der 1912 geweiht wurde. Am Rathausplatz befinden sich zahlreiche Häuser aus der Gründerzeit, die dem neobarocken Rathaus einen passenden Rahmen geben. Als seines der bedeutendsten Jugendstilgebäude des Saarlandes gilt die Mühlegwannschule, die 1906 fertiggestellt wurde. Mit der „Völklinger Hütte“, Weltkulturerbe und einem der interessantesten Industriedenkmäler und - museen Deutschlands, hat die Stadt einen außergewöhnlichen Standort für große Events, Konzerte und Ausstellungen gefunden. Die weitläufigen Anlagen, die schon fast „eine Stadt in sich“ darstellen, werden jedes Jahr von mehr als 200.000 Menschen besucht.

Die malerische Umgebung Völklingens wird besonders durch die Flusslandschaft der Saar geprägt. Zwei Wildparks und der Wardt laden auf 200 km markierter Wege zum Wandern oder Radfahren ein. Zu den beliebten touristischen Unternehmungen gehören Schiffstouren auf der Saar, Wanderungen auf dem „Hugenotten-Wanderweg“ und Ausflüge ins nahe gelegene Frankreich oder Luxemburg.